Leistenbruch Hernienzentrum München

Entstehung einer Leistenhernie (Leistenbruch)

Leistenbrüche (Leistenhernien) gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit. Alleine in Deutschland werden pro Jahr mehr als 250.000 Leistenbrüche operiert. Insbesondere Männer sind überdurchschnittlich häufig hiervon betroffen.

Man geht davon aus, dass bei 20% aller Männer im Laufe ihres Lebens ein Leistenbruch auftritt. Das Verhältniss Mann zu Frau ist 9:1.
Ein Leistenbruch ist entweder angeboren oder erworben.

Die häufigste Bruchform ist der angeborene Leistenbrüche (indirekte Leistenbrüche), der zu 49% auf der rechten Seite, zu 38% auf der linken Seite und zu 13% beidseits auftritt. Angeborene Leistenbrüche entstehen infolge einer inkompletten Entwicklung der frühkindlichen Bauchwand.

 

 

Hernien Operation Behandlung Leistenbrüche

Der erworbene / direkte Leistenbruch

Der erworbene Bruch (direkter Leistenbruch) entsteht aufgrund einer Schwäche der Bauchmuskulatur im Bereich der Leistenregion.
Hierfür verantwortlich ist zum einen eine konstitutionelle oder degenerative Bindegewebsschwäche (Kollagenstoffwechselstörung), Übergewicht, Lebensalter und Nikotinabusus. Darüber hinaus werden weitere Ursachen wie z.B. Druckerhöhung im Bauchraum (Prostatavergrößerung, Schwangerschaft oder chronische Bronchitis) für einen direkten Bruch der Leiste verantwortlich gemacht.
Leistenbrüche sind bei Frauen aufgrund der Anatomie der Leistenregion seltener.

Symptomatik: der Leistenbruch kann unterschiedliche Beschwerden verursachen. Häufig sieht man eine typische Vorwölbung in der Leistenregion, die in verschiedensten Größen auftreten kann. Diese lässt sich häufig im Stehen, manchmal nur im Liegen, zurückdrücken (reponieren).

Häufig treten Schmerzen erst nach Belastung auf, vielfach aber auch im Sitzen und längerem Stehen. Diese Schmerzen werden durch Druck auf im Leistenkanal befindliche Nerven oder auch durch Reizung des Bauchfelles (Bruchsack) hervorgerufen. Der Schmerzcharakter ist hierbei ziehend, stechend oder brennend, gelegentlich mit Ausstrahlung Richtung Hoden und Oberschenkelinnenseite.

Kompliziert und lebensbedrohlich wird es, wenn sich im Bruchsack Darm einklemmt (Inkarzeration). Dabei treten immer stärkste Schmerzen in der Leiste und im Bauchraum auf sowie ein massives Krankheitsgefühl. Die Vorwölbung lässt sich auch im Liegen nicht mehr zurückdrücken, sie wird hart und die Haut in dem Bereich gerötet.

Die Symptome der weichen Leiste (Sportlerleiste) ähneln denen der Leistenbrüche, wobei die Schmerzursache vor allem eine Nervkompression ist. Typisch ist, dass durch körperliche Schonung der Schmerz vorübergehend besser werden kann, jedoch unter erneuter Belastung unverändert wieder auftritt.

 

Leistenbruchzentrum München

Die Leistenbruch Operation erfordert vorab eine genaue Diagnose

Welches Verfahren bei der Leistenbruch Operation angewendet werden muss, kann Ihr Arzt erst nach eingehender Untersuchung feststellen.

Erst nach genauer Diagnose wird er gemeinsam mit Ihnen einen genauen Operationsplan erstellen und Sie auch ausführlich über alle weiteren Schritte informieren.
Da es ganz verschiedene Reparationstechniken und OP Verfahren gibt, wird er dabei auch Ihre körperliche Konstitution und Krankenvorgeschichte berücksichtigen.

Natürlich auch ob Sie Profi Sportler oder "normaler" Sportler sind, denn auch hier ist es erforderlich, dass man darauf Rücksicht nimmt und entsprechend eine gezielte OP-Technik anwendet.

Der Spezialist kann bereits durch gezieltes Erfragen der Krankengeschichte (Anamnese) und die spezifische körperliche Untersuchung die Diagnose auf einen Leistenbruch stellen.

Durch den Einsatz von Ultraschalluntersuchung (Sonografie) kann der erfahrene Untersucher die diagnostische Genauigkeit optimieren. Sie sichert damit auch die Diagnose bei stark übergewichtigen Patienten, objektiviert den Befund und trägt maßgeblich zur Abgrenzung und zum Ausschluss anderer Erkrankungen (Differentialdiagnose) bei.

Somit wird die Möglichkeit schon vorab gegeben, ein "maßgeschneiderte" und speziell auf den Patienten abgestimmtes Reparationsverfahren einzuleiten.

 

 

Die Diagnose Ihres Leistenbruches

Der Nachweis Ihres Leistenbruchs ist meist bereits durch eine klinische Untersuchung, d.h. durch Inspektion und Tasten der Bruchgeschwulst möglich. Zusätzlich führen wir grundsätzlich eine sonographische Untersuchung der Leistenregion durch (statischer und dynamischer Ultraschall).

Dies ermöglicht die genaue Größenbestimmung der Bruchpforte, der Bruchgeschwulst und Beurteilung des Bruchsackinhaltes. Ausserdem lassen sich dadurch andere krankhafte Veränderungen ausschliessen (z.B. Lymphknotenvergrößerungen, Zysten, Gefäßerweiterungen wie Aneurysmen).

Eine Erweiterung der Diagnostik kann bei Patienten mit Wiederholungsbrüchen (Rezidiven) und/oder chronischen Leistenschmerzen notwendig werden. Vor allem nach vorangegangener Netzeinlage (offen oder laparoskopisch) kann eine Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) des Abdomens zur weiteren Abklärung sinnvoll sein.

Gerade bei länger anhaltenden Leistenschmerzen ist eine neurologische Untersuchung sinnvoll und zielführend.

 

 

Gerne beraten wir Sie ausführlicher und genauer über alle Behandlungsmöglichkeiten oder Operationsmöglichkeiten, die es bei einer Leistenbruch Operation gibt und informieren Sie selbstverständlich auch eingehend über eventuelle Risiken und Gefahren, die dieser Eingriff nachziehen könnte. Über das alles werden Sie bei einem Vorbereitungsgespräch nochmals in Ruhe aufgeklärt. 

 

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