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Was ist eine Leistenhernie

Die Leistenhernie oder auch Inguinalhernie ist die häufigste Form der Hernie. Sie tritt über dem Leistenband an einer anatomisch vorgegebenen Stelle, dem äußeren Leistenring, in Erscheinung.

Man unterscheidet
die direkte Leistenhernie. Hier tritt der Bruch durch eine Schwachstelle der inneren Bauchwandschicht, der Fossa inguinalis medialis, die sich auf den äußeren Leistenring projiziert, aus. Diese Bruchform, wie auch die folgende, tritt äußerlich am äußeren Leistenring aus. Aber da keine begünstigende embryonale Struktur als Leitschiene existiert, ist diese Form nur selten angeboren.

indirekte Leistenhernie. Sie tritt am inneren Leistenring in die Bauchwand ein, verläuft beim Mann im Samenstrang und begleitet den Samenleiter und tritt ebenso wie der vorhergenannte Bruch am äußeren Leistenring an die Körperoberfläche. Bei der Frau verläuft im Leistenkanal nur das Mutterband. Da es deutlich kleiner als der Samenstrang ist, ist die laterale Leistenhernie beim weiblichen Geschlecht selten, aber auch die mediale Form kommt bei der Frau nicht häufig vor.
Die Leistenhernie des Kindes entwickelt sich in der Mehrzahl aus einem offen gebliebenen Processus vaginalis peritonei und entspricht damit der Definition einer so genannten „indirekten Leistenhernie“. Sie wird in der Regel bereits im Säuglingsalter diagnostiziert und tritt bei Frühgeborenen häufiger auf. Knaben und die rechte Seite sind häufiger betroffen. Die Leistenhernie muss nach der Diagnose kurzfristig operativ korrigiert werden. Die Gefahr der Inkarzeration (Darmeinklemmung) besteht vor allem im ersten Lebensjahr. Bei weiblichen Säuglingen können die Eierstöcke und Eileiter in den Bruch gleiten, was man als „Ovarialhernie“ bezeichnet.
 

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